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Filmzentrale – Teil 1 Oder auch: Alles auf Start und wie es begann.

Die Filme stapeln sich. Was erst als Erlösung von den alten großen VHS Bändern war (und diese waren wirklich deutlich größer!), erweist sich nun auf Grund der schieren Menge als genauso Platzraubend. Unter und neben dem Fernseher, in der Kommode um Wohnzimmer und zu guter letzt noch in großen Kisten im Keller waren sie alle verstaut. Unmengen an DVDs, manche mit Covern, manche mit Hüllen aber einigen auch nur noch als Silberling. Wieviele ich im Laufe der Jahre durch ausleihen „verloren“ habe kann ich gar nicht mehr sagen. Nur so viel: Es nervt! Es reicht! Ich blick da nicht mehr durch und das ganze Gelumpe muss weichen und uns wieder Platz für wichtige Sachen lassen. Schnell war der Plan gefasst: Diese Filme müssen digitalisiert werden. Dateien brauchen, auf einer Festplatte z.B., weniger Platz als eine physische DVD. Auf Grund der schieren Menge an Filmen gab es bei der Speicherung eigentlich keine großen Möglichkeiten: Es sollte eine Festplatte werden. Klein und leicht, wenn möglich bitte ohne externe Stromversorgung und groß genug damit erstmal alles Platz hat. Aber wie kommen die Filme von der USB Festplatte auf den Fernseher? Glücklicherweise hat der angeschaffte LG TV einen USB Eingang. Probeweise hab ich meine Festplatte angesteckt und siehe da: sie läuft an und wird als Quelle im TV eingebunden! Erste Glückgefühle durchströmen mich, das war ja einfach! Nun ja, so einfach war es dann doch nicht: der Fernseher war der festen Überzeugung der Stick sei leer. Ich ahnte ja nicht das ich mich auf direktem Weg in die Video Codec Hölle befand aus der ich erst zwei Jahre später wieder ausgespuckt werden sollte. Aber langsam. Der/Mein Fernseher kann zwar eine Menge unterschiedlicher Videoformate und Dateien abspielen sowie anzeigen, aber den von mir verwendeten kannte er nicht. Zum Thema der verwendeten Videocodecs sowie Tonformate werde ich im Verlauf ein eigenes Posting erstellen und näher darauf eingehen. Einige Tage später verstand ich das ein H264 Codec in einem .mp4 Container die Erwartungen meines Fernsehers erfüllte und dieser die Daten problemlos abspielen konnte. Nun hatte ich also den Codec, viele viele Filme auf DVD, einen USB Stick und einen Ferseher. Mit diesen Zutaten, dachte ich mir, müsste das wohl recht leicht machbar sein. Aber von wegen! Erst stand die Suche nach einem geeigneten Programm zur Recodierung der Filme auf dem Plan. Bei meinen Recherchen stieß ich, unter anderem, auch blad auf Handbrake. Handbrake entpuppte sich bald als schweizer Taschenmesser. Der Einstieg hat gerade am Anfang eine hohe Hürde, aber die Einarbeitung lohnt sich wirklich. Es braucht einige Anläufe, aber dann habt ihr ein Top Ergebnis! Weiter im nächsten Teil: Meine Erfahrungen mit Handbrake Dieses Posting ist Teil der Libreelec Serie. In dieser Serie zeige ich euch wie man aus einem Raspberry zusammen mit Libreelec eine Videothek für zu Hause baut.

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1 Kommentar
  1. Daniel

    Hja, Handbrake ist auch die Waffe meiner Wahl, in meinem Fall unter Linux ;D

    Einmal ein Profil erstellen, das den technischen Bedürfnissen zuhause entspricht, und dann nur noch DVD rein und Start drücken. 😀

    Antworten

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