Kapelle St. Benno in Bichel

Kapelle St. Benno in Bichel

Kappelle St. Benno in Bichel bei Wertach

Die Kappelle St. Benno in Bichel oberhalb von Wertach im wunderschönen Allgäu hat es mir schon länger angetan. Bei jedem (Kurz-)Urlaub im Allgäu schau ich kurz rein. Mir gefällt die Stimmung dieser alten und kleinen im Barock gehaltenen Kappelle. Es riecht nach unheimlich vielen Geschichten und Weihrauch, da werden bei mir viele Erinnerungen wach.

Zeit also mal mein Stativ zu packen und ein Kugelpanorama zu schiessen. An sich nichts besonderes, aber:

Bei diesem Panorama kam wegen der schlechten Lichtverhältnisse im Inneren die HDR Technik zum Einsatz, um genau zu sein handelt es sich um Exposure Fusion.

Was bedeutet das?

Da die Kontraste zwischen den dunklen Sitzbänken in der Kapelle und den helle Bleifenstern zu groß sind, ist es kaum möglich mit nur einer Aufnahme allen Helligkeiten noch Zeichnung zu geben. Sprich: Entweder habe ich noch Zeichnung in den Tiefen oder in den Lichtern. Der Dynamikumfang reicht nicht um beides abzubilden.

Und die Lösung ist:

Von jedem Bild gibt es diesmal drei verschiedene Varianten. Mit der Bracketing Funktion habe ich jeweils ein zu dunkles (für die Lichter), ein normal belichtetes sowie ein überbelichtetes (für die Schatten) Bild erstellt. Im weieren Verlauf konnte ich dann aus jedem Bild den korrekt belichteten Teil verwenden und so zu einem Panorama zusammenfügen in dem auch in den Lichtern sowie in den Schatten noch Zeichnung ist.

Wie macht man Panoramen mit Exposure Fusion?

Zunächst gehe ich vor wie bei meinen meisten Panoramen. Ich lade die mit Lightroom bearbeiteten TIFF Dateien in PTGui. PTGui erkennt daraufhin (meist) selbstständig das es sich bei den Quellbildern um Belichtungsreihen handelt. Innerhalb von PTGui hat man die Möglichkeit zwischen True HDR oder Exposure Fusion zu wählen. Die Mathematik beim verrechnen der Bilddaten ist eine unterschiedliche, ich empfinde die Ergebnisse aus Exposure Fusion meist natürlicher.

PTGui und die HDR Einstellungen

Unter dem Punkt „Fusion Settings“ kann noch die gesamte Helligkeit sowie Schatten und Lichter getrennt eingestellt werden. Das Ergebnis seht ihr im Panorama der Kapelle St.Benno unten. Viel Spaß beim drehen!

 

Kran-Aussicht

Kran-Aussicht

Machmal werden einem Träume erfüllt an die man sich selbst schon gar nicht mehr erinnern kann. Wie viele andere auch hab ich schon als kleiner Bub davon geträumt eines Tages mal auf einen richtig großen Baustellenkran zu klettern. Und mich oben ins Führerhaus zu setzen und auf den Ausleger zu klettern.

Und auf einmal wurde es wahr: Mein Arbeitgeber hat mir diesen Traum erfüllt und mich auf einer unserer Baustellen den KRan besteigen lassen. Gut geschützt mit Helm und schwer bepackt mit meiner Fototasche samt Stativ und Panoramaausrüstung ging es die schmale Leiter nach oben. Viel Platz hatte ich nicht, aber es war ein Riesenspaß! Unten anbei das daraus entstandene Panorama.

Und besten Dank an meine Kollegen bei der SÜDHAUSBAU die mir dieses Panorama ermöglicht haben.

Riederstein-Baumgartenschneid

Riederstein-Baumgartenschneid

Winteraufstieg auf die Baumgartenschneid

Die Baumgartenschneid, Galaun und der Riederstein gehören zu DEN Münchner Hausbergen. Sie sind schnell erreichbar und bieten nach einem nicht allzu anstrengenden Aufstieg eine ordentliche Aussicht.

Doch langsam, meine erste fotografische Besteigung der Baumgartenschneid fand auf direktem Weg im Frühjahr statt. Der Schnee war schon nicht mehr allzu hoch sodass ich mir die Schneeschuhe sparen konnte und Wanderschuhe allein völlig ausreichend waren. Der breite Weg führt im unteren Drittel meist durch Wald und ich könnte mir gut vorstellen das er auch eine schöne Rodelpartie abgibt.

Je weiter man aufsteigt desto lichter wird der Wald. Bereits im Februar kann es hier an sonnigen Tagen so schön und warm sein das man leicht mit einem Hemd bekleidet wandern kann.

Im letzten drittel der Tour steigt man auf den flachen und knubbeligen Gipfel der Baumgartenschneid. Über einen langgezogenen Rücken windet man sich in Serpentinen die letzten Meter bis zum Gipfel empor.

Ich verwende zum tracken der Touren Maps3D. Hier könnt ihr die Route nachverfolgen die ich im Winter genommen habe, den direkten Weg ohne Umweg über die Galaun.

Tourdaten:
Länge: 8.65 km
Dauer: 03:23:58
Durchschnitt: 2.8 km/h
Aufstieg: 722 m
Abstieg: 721 m
Max. Tempo: 7 km/h
Max. Höhe: 1429 m
Min. Höhe: 780 m
Höhendiff.: 649 m

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Sommeraufstieg über Galaun auf den Riederstein

Der Sommeraufstieg beginnt in Tegernsee und windet sich über den Tegernseer Höhenweg in Richtung der Almwirtschaft Galaun. Auch hier führt uns der weg lange durch recht lichten Wald der immer wieder schöne Ausblicke auf den Tegernsee freigibt. Der Höhenweg bietet auch Abwechslung für die Kleinsten: Immer wieder sind Baumlehrstationen oder kleine Spiele eingebaut, sehr empfehlenswert!

Nach etwa einer Stunde Fußmarsch erreicht man die Almwirtschaft Galaun, und kann hier bereits den Riederstein mitsamt seiner Kapelle erkennen.

Nun heist es die letzten Höhenmeter bis zur Kapelle auf dem Riederstein zu erklimmen. Der Weg führt über viele Treppen durch den Wald und ist, besonders bei feuchter Witterung, nicht besonders schön. Hölzerne Täfelchen am Wegrand weisen uns auf den christlichen Kreuzweg hin.

Die letzten Meter geht es durch den Wald steil bergauf bis zu einer Weggabelung. Links geht es zur Kapelle, rechts weiter zur Baumgartenschneid. Heute schwenken wir links und genießen die tolle Sicht in den Hauptalpenkamm.

Nach einer kurzen Rast bei der Kapelle machen wir uns auf den Rückweg zur Galaun. Warum auch immer stinkt es an der Kapelle furchtbar nach alten käsigen Socken, daher haben wir den Riederstein kurz in Kasfuassgipfel umbenannt.

Auf der großen Wiese vor der Galaun lassen wir uns nieder, machen uns breit und genießen unsere Brotzeit 😀

Mehr Informationen zu dieser Tour findet ihr auf der Webseite von Höhenrausch.de.

Residenz & Cuvilliestheater

Residenz & Cuvilliestheater

Antiquarium der Residenz

Jedes Jahr zieht es Millionen Touristen aus der ganzen Welt nach München. Doch neben dem Hofbräuhaus, der Wiesn (Oktoberfest) und dem Eisbach bietet die bayrische Landeshauptstadt auch einige Architektonische Schmankerl.

Am Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Antiquarium errichtet und als Erweiterung der herzoglichen Antikensammlung und als Bibliothek genutzt. Wenig später erfolgte die Umgestaltung als Festsaal. Nach dem zweiten Weltkrieg war das Tonnengewölbe weitgehend zerstört, und auch in den folgenden Jahren setzten Feuchtigkeit und Mangel in der Bausubstanz den Gemälden schwer zu. Unter der Leitung von Otto Meitinger wurde das Antiquarium neu aufgebaut und wird nun heute noch von der bayrischen Staatsregierung für Empfänge genutzt.

Der unten gezeigte Rundgang durch das Antiquarium und Teile der anliegenden Residenz entstand aus mehreren hundert Einzelbildern und soll den aktuellen Zustand dokumentieren und einladen, diesen Ort selbst zu besichtigen. Für kleines Geld kann man hier in den Prunk vergangener Tage eintauchen, danach schmeckt das Bier im Hofbräuhaus oder am Dom gleich noch viel besser!

Bei den beiden gezeigten Bildern handelt es sich um interaktive Kugelpanoramen. Mit gedrückter Maustaste kann innerhalb der Panoramen navigiert (gedreht und geneigt) werden. Halbtransparente Pfeile am Boden bieten die Möglichkeit sich virtuell innerhalb von den Gebäuden weiterzubewegen. Mit einem Klick auf diese Pfeile lädt das nächste Panorama nach. Mit dem Scrollrad der Maus kann in den Panoramen gezoomt werden um, z.B. im Antiquarium, einzelne Teile der Deckengemälde zu betrachten.

Cuvilliestheater

Mitte des 18. Jahrhunderts brennt ein feuriger Bühnenzauber das gesamte Hoftheater nieder. Daraufhin wird der Architekt Francois Cuvillies von Kurfürst Max III mit dem Bau eines Rokokojuwels beauftragt, und er zeigt uns bis heute eine grandiose Architektur. Zudem lernt Cuvillies aus der Flammentragödie und errichtet ein Schmuckkästchen mit extra dicken Mauern und einem Löschsystem das es ermöglicht Wasser bis in den Dachstuhl zu transportieren.

Im Jahr 1944 wird in einer Nacht- und Nebelaktion die geschnitzte Logenverkleidung demontiert – kurz bevor das Haus durch Spreng- und Brandbomben zerstört wird. Erst im Jahr 1956 entschliesst man sich das „Cuvi“ neu errichtet. Pünktlich zur 850 Jahrfeier der Stadt München, im Jahr 2008, wird es renoviert neu eröffnet und steht seitdem als Spielstätte sowie als Museum um Veranstaltungsraum den Münchner Bürgern wieder zur Verfügung.

Dieser Beitrag entstand im Rahmen eine Blogroll von Phototravellers.de über die schönsten Reiseziele innerhalb Deutschlands. Da ich meist lediglich Natur fotografiere freue ich mich besonders diesmal etwas urbane und geschichtsträchtige Architektur mit „in den Ring“ werfen zu können.

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß beim lesen und betrachten.

Weiterführende Informationen zum Antiquarium der Residenz auf Wikipedia.

Noch mehr Infos zum Cuvilliestheater auf Wikipedia.

Partnachklamm im Winter

Partnachklamm im Winter

Die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen ist wohl eine der ganz wenigen, wenn nicht überhaupt die einzige Klamm, die auch im Winter frei und begehbar ist. Zwar muss man hier einen kleinen Obolus als Eintritt bezahlen, dafür spaziert man auf gut geräumten Wegen und Steigen entlang der Partnach durch ein Winterwunderland. Vorraussetzung ist das es einige Tage deutlich unter Null Grad hatte. Die Partnachklamm ist zwar auch im Sommer schön und absolut sehenswert, allerdings zeigt sie erst im Winter mit ihren großen Eiszapfen und Eiskrönchen auf dem Wasser ihren ganzen Zauber.

Wer durch die Klamm gelaufen ist biegt etwa 100 Meter nach dem Klammende links ab, steigt dort (ein bischen steil) den Hang hoch und spaziert dann über eine auch im Winter geöffnete Alm wieder zum Eingang zurück. Diese kleine Rundtour ist auch für wenig geübte problemlos machbar und dauert etwa 4 Stunden.

Für alle die es bisher noch nicht in die Partnachklamm geschafft haben ist unten ein virtueller Panoramarundgang durch die winterliche Klamm. Viel Spaß beim drehen und entdecken!

Die unendliche Treppe

Die unendliche Treppe

Ein altbekanntes Motiv das bei keiner Münchner Städtetour fehlen darf: Die unendliche Treppe im Westend des Künstlers Olafur Eliasson.

In einem unscheinbaren Hinterhof eines Bürogebäudes im Münchner Westend steht als Kunstprojekt die unendliche Treppe. Allein schon von der Farbgebung her schläft hier jedes Fotografenherz höher!

(mehr …)

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